Wintersemester 2025/2026
Der voranschreitende Klimawandel stellt Kommunen vor zunehmend komplexe Herausforderungen. Ein zentraler Aspekt ist der planerische Umgang mit Extremwetterereignissen wie z. B. Hitzeperioden oder Starkregen. Dafür sind sowohl eine solide Evidenzbasis als auch ein systematisches Vorgehen notwendig. Die Analyse von klimabedingten Risiken gewinnt somit im Rahmen kommunaler Planungen stetig an Bedeutung.
Diese Übung bietet einen thematischen Einstieg in die Risiko- und Klimafolgenforschung und wird den Studierenden Methoden zur Analyse von Risiken näherbringen. Dazu wird zunächst über Inputveranstaltungen theoretisches Wissen vermittelt. Dieses umfasst Grundlagen zu räumlichen Risiken, klimawandelbedingten Extremwetterereignissen, vulnerablen Nutzungen sowie praktischen Möglichkeiten der Durchführung einer Risikobewertung. Im Anschluss wird die Anwendung dieser Methoden beispielhaft in Kleingruppen erprobt, wobei ArcGIS Pro als zentrales Werkzeug dient. Zum Abschluss bekommen alle Teilnehmenden eine Aufgabenstellung zur Bearbeitung. Dabei handelt es sich um die eigenständige Durchführung einer Risikoanalyse, welche in Form eines Berichts als Prüfungsleistung einzeln einzureichen ist.
Termin: Mittwoch, 15.10.2025 bis 04.02.2026, 10:15–11:45 Uhr, wöchentlich
Ort: GB III, R 335
Weitere Informationen: siehe Veranstaltung im LSF
Dozent*innen: Marius Ehrmann, M.Sc.; Jennifer Oriwol, M.Sc.
Der städtebauliche Entwurf I umfasst als Schwerpunkt die räumlich integrierende Ebene des Stadtteils. Der Entwurf I gliedert sich in die Bestandsanalyse, Leitbildentwicklung und Rahmenplanung. Darauf aufbauend werden im Sommersemester im städtebaulichen Entwurf II vertiefende analytische und konzeptionell-städtebauliche Fähigkeiten entwickelt, die die Grundlage für die städtebauliche Vertiefung im Gestaltungsplan darstellen. Dieser vertiefende Entwurf wird abschließend in einen qualifizierten Bebauungsplan übersetzt.
In Arbeitsgruppen von in der Regel 5 Studierenden werden im Entwurf I aufbauend auf einer räumlichen Analyse eine übergeordnete Gesamtstrategie einschließlich eines räumlichen Ziel/Leitbilds sowie eines programmatischen Leitbilds (Ziele und Handlungsfelder) für einen definierten Betrachtungsraum entwickelt (Phase 1). Dieser Teil des Entwurfs steht unter der Fragegestellung wie die städtebauliche Entwicklung des Plangebiets den Stadtteil und die Gesamtstadt bereichern kann und wie das Plangebiet selber von räumlichen Maßnahmen im Umfeld profitieren kann.
In Phase 2 werden die gewonnenen Erkenntnisse im Plangebiet selbst in einen städtebaulichen Rahmenplan übersetzt und in Form von sektoralen Analysen und Konzepten zu den Themenfeldern Mobilität, Freiraum, Nutzungen und Städtebau aufbereitet. Das Semester schließt nach einem Ausarbeitungs- und Synthese-Zeitraum (Phase 3) mit dem Zwischenkolloquium und der Studienleistung 1 ab.
Termine und Orte:
Inputs: Do, 16.10.2025 bis 05.02.2026, 12:30 – 13:00 Uhr, wöchentlich, GB III R 103
Gruppenarbeit / Betreuung:
Do, 16.10.2025 bis 05.02.2026, 13:00 – 18:00 Uhr, wöchentlich, GB III R 516 und GB I R 503
Fr, 17.10.2025 bis 06.02.2026, 10:15 – 18:00 Uhr, wöchentlich, GB III R 516 und GB I R 503
Weitere Informationen: Veranstaltung im LSF
Dozent*innen: Marius Ehrmann, M.Sc. (RER); Matthias Zimny, M.Sc. (RER); Jennifer Oriwol, M.Sc. (RER); Dipl.-Ing. Päivi Kaarina Kataikko-Grigoleit (SBP); Thomas Eltner, M.Sc. (SRP); Dr. Andrea Rüdiger (SRP); Felix Kutzera, M.Sc. (SBP); Dipl.-Ing. Holger Hoffschröer (SBP); Vinzenz Rosenberg, M.Sc. (SBP); Julia Tesch, M.Sc. (SBP); Lukas Breil, M.Sc. (SBP); Dipl.-Ing. Ulrich Göhre (SRP); Lisa Haag, M.Sc. (SBP)
Lehrverantwortung
Die inhaltliche und methodische Gesamtverantwortung des Entwurfs liegt bei den Fachgebieten StädteBauProzesse (SBP) sowie Stadt- und Regionalplanung (SRP). Beide Fachgebiete steuern den Entwurfsprozess über alle Phasen hinweg, von der Analyse über die konzeptionelle Entwicklung bis zur rechtlichen Überführung in den Bebauungsplan.
Der Lehrstuhl für Regionalentwicklung und Risikomanagement (RER) ergänzt den Entwurfsprozess gezielt um Expertise zur klimaresilienten Stadt- und Regionalplanung und integriert damit querschnittsrelevante Anforderungen der Klimaanpassung in Analyse, Leitbild- und Konzeptphasen.
Ziel der Übung in Modul 1 ist es, den Studierenden die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens zu vermitteln. Sie stellt eine Verbindung zwischen der WiR-Vorlesung und den A-Projekten her. Der Jahrgang wird in acht Gruppen aufgeteilt, die sich 14-tägig zu einer Doppelstunde (1,5 Stunden) treffen.
Jede Sitzung besteht aus Impulsen und praktischen Übungsteilen. Die Inputs decken grundlegende Themen des wissenschaftlichen Arbeitens und Schreibens ab, mit denen die Studierenden im Verlauf ihres Studiums konfrontiert werden. In den praxisorientierten Übungen wird das Gelernte vertieft und unmittelbar angewendet.
In der Übung werden zentrale Themen wie korrektes Zitieren, das Verständnis und die Analyse wissenschaftlicher Texte, der Aufbau und die Struktur wissenschaftlicher Arbeiten sowie die Formulierung von Forschungsfragen behandelt. Darüber hinaus beschäftigen sich die Studierenden mit der Qualität von Quellen, dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Wissenschaft und effizientem Zeitmanagement.
Um das Erlernte praktisch anzuwenden, verfassen die Studierenden im Laufe des Semesters eine Peer-Review als Studienleistung. Zusätzlich wird ein Essay als Prüfungsleistung erstellt, welcher thematisch in Verbindung mit der WiR-Vorlesung steht.
Termine, Ort und weitere Informationen: siehe Veranstaltung im LSF
Dozent*innen: Tanja Schnittfinke, M.Sc. (RER); Dr. Raffael Beier (IPS); Dr. Dorcas Nthoki Nyamai (IPS); Simon Bohlen, M.Sc. (IPS)



