Dr. Shiwaye Mersha Tesfay erhält Fördermittel für Forschung zu peri-urbaner Land Governance

Ihr aktuelles Projekt mit dem Title “Revisiting Land Transformation: Understanding the Role of Actors – Perspectives from the Peri-Urban Areas of Addis Ababa, Ethiopia” leistet einen wichtigen Beitrag zu internationalen Debatten über Landpolitik, urbane Transformation und nachhaltige Entwicklung.
Von Beginn an verfolgte Dr. Tesfay eine ambitionierte Forschungsagenda, die konzeptionelle Innovation, empirische Untersuchung und internationale Zusammenarbeit verbindet. Ein bedeutender wissenschaftlicher Erfolg in dieser Phase ist die Veröffentlichung eines Zeitschriftbeitrags in der Fachzeitschrift Land mit dem Titel „Peri-Urban Land Transformation in the Global South: Revisiting Conceptual Vectors and Theoretical Perspectives“. Der Beitrag synthetisiert bislang fragmentierte wissenschaftliche Debatten und beleuchtet die institutionellen, politisch-ökonomischen und räumlichen Dynamiken, die peri-urbane Transformationsprozesse im Globalen Süden prägen. Er bietet eine fundierte konzeptionelle Grundlage für laufende und zukünftige kooperative Forschung zur Landpolitik.
Im Rahmen ihrer Forschung organisierte Dr. Tesfay gemeinsam mit ihrer akademischen Gastgeberin Dr. Genet Alem einen zweitägigen Workshop mit dem Titel „Navigating Peri-Urban Transformations: Land Governance and Sustainable Development in Ethiopia“, der Forschende und praktizierende Raumplanerinnen und ‑planer zusammenbrachte. Die Veranstaltung konzentrierte sich auf Governance-Herausforderungen, Akteurskonstellationen und Wege zu einer nachhaltigeren und sozial gerechteren peri-urbanen Entwicklung.
Bis September 2026 wird Dr. Tesfay die abschließende Phase ihres Projekts umsetzen, die auf die Entwicklung politisch relevanter Rahmenbedingungen für eine nachhaltige peri-urbane Landpolitik in Äthiopien abzielt.



