KAHR2.0
Projektlaufzeit: April 2026 bis März 2029
KAHR2.0 baut unmittelbar auf den Ergebnissen des vom BMFTR geförderten KAHR-Projekts (2021-2024) auf. Das Verbundvorhaben begleitet wissenschaftlich die Wiederaufbauprozesse nach der Flutkatastrophe 2021 in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen und entwickelt Impulse für einen klimaresilienten Wiederaufbau sowie für eine verbesserte Hochwasservorsorge.
Im Zentrum stehen differenzierte Schutzziele, die Analyse neuer rechtlicher Rahmenbedingungen, die Bewertung natürlicher und technischer Schutzmaßnahmen sowie der Wissenstransfer in andere Regionen. Ein digitales Online-Tool bündelt Befunde, Best-Practice-Beispiele und Empfehlungen für Akteure aus Wasserwirtschaft, Raumplanung und Katastrophenschutz.
Der Lehrstuhl Regionalentwicklung und Risikomanagement (RER) verantwortet im Rahmen des Projekts maßgeblich das Arbeitspaket “Evaluation der Wirkung der bisherigen Wiederaufbauförderung”. Dort wird untersucht, inwieweit die bisherige Wiederaufbauförderung tatsächlich zur Reduzierung von Hochwasserrisiken beiträgt - etwa durch Standortverlagerungen, schadensmindernde Maßnahmen und Empfehlungen für effektivere und effizientere Förderprogramme.
Verbundpartner
- Lehrstuhl und Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft (IWW), RWTH Aachen University
- Institut für Raumordnung und Entwicklungsplanung (IREUS), Universität Stuttgart
- Hochschule Koblenz (HS-Ko)
- Helmholtz-Zentrum für Geoforschung, Sektion Hydrologie (GFZ)
- Wasserverband Eifel-Rur (WVER)
- Technische Universität Dortmund (RER)
- Landkreis Ahrweiler (L-Ahr)
- Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR)
- Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ)
- indblik.io (Unterauftrag)






