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Fakultät Raumplanung

Trockenheit und Wassermangel im Fokus – Projekt RENUWAS endet im April 2026

Workshop Bevölkerung © Stadt Herten
Workshop Bevölkerung
Das Projekt RENUWAS wurde im April 2026 erfolgreich abgeschlossen. In Zusammenarbeit mit der Stadt Herten wurden Ansätze zur Analyse von Betroffenheiten durch Trockenheit und Wassermangel sowie konkrete kommunale Handlungsoptionen entwickelt und in mehreren Workshops mit Praxisakteuren und der Bevölkerung diskutiert.

Im April 2026 ist das Projekt RENUWAS erfolgreich zu Ende gegangen. Der Abschlussbericht – der derzeit noch nicht veröffentlicht ist – ist zweigeteilt aufgebaut. Im ersten Teil werden allgemein gültige und übertragbare Ansätze zur Analyse von Betroffenheiten gegenüber Trockenheit und Wassermangel vorgestellt. Im Zentrum steht dabei ein Wirkmodell, das unterschiedliche Zusammenhänge und Einflussfaktoren systematisch erfasst. Darüber hinaus werden übertragbare Handlungsoptionen zur Prävention sowie zum Umgang mit den Folgen von Trockenheit und Wassermangel aufgezeigt. Der zweite Teil des Berichts richtet den Fokus konkret auf die Stadt Herten und entwickelt ein integriertes, informelles Handlungskonzept zum Umgang mit Wassermangel auf kommunaler Ebene.

Workshop Priorisierung

Zum Abschluss des Projekts fanden im Jahr 2026 drei zentrale Veranstaltungen statt. In einem ersten Workshop diskutierten Bürgerinnen und Bürger der Stadt Herten gemeinsam mit dem Projektteam Möglichkeiten der Anpassung und Reaktion auf die Folgen von Wassermangel. Ein zweiter Workshop widmete sich der Frage der Wasserpriorisierung – insbesondere der Trinkwasserverteilung und Bewässerung verschiedener Nutzungen – und brachte Vertreterinnen und Vertreter der Wasserwirtschaft sowie kommunale Akteure aus Herten und dem Kreis Recklinghausen zusammen. Den Abschluss bildete eine öffentliche Veranstaltung, auf der die zentralen Ergebnisse des Projekts vorgestellt und gemeinsam diskutiert wurden.
Die Veranstaltungen haben noch einmal deutlich gemacht, wie groß der Bedarf an klaren, verbindlichen Vorgaben und Leitlinien als Unterstützung für kommunale Entscheidungsprozesse zur Wasserpriorisierung ist.
Wir blicken sehr zufrieden auf die gemeinsam geleistete Arbeit zurück und hoffen, dass die Ergebnisse des Projekts dazu beitragen, das Thema Trockenheit und Wassermangel sowohl im wissenschaftlichen Diskurs als auch in der praktischen kommunalen Anpassung – insbesondere bei unserem Praxispartner, der Stadt Herten – weiter voranzubringen.